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Frau liest Tipps am TabletBei einem privaten Hausverkauf sollte man die selbsterstellten Anzeigen so gestalten, dass sie für die möglichen Käufer wirklich interessant erscheinen. Der erste Eindruck kann ausschlaggebend dafür sein, ob überhaupt eine Anfrage an den Verkäufer gestellt wird. Die folgenden Tipps sollte man daher berücksichtigen, damit die Chancen für einen erfolgreichen Verkauf steigen. Je mehr Tipps man berücksichtigt und umsetzt, desto schneller kann ein Haus verkauft werden.

> Zusätzliche Informationen finden Sie in unserem Hausverkauf-Ratgeber.




Verkaufspreis ermitteln
Bevor man mit dem Hausverkauf startet, muss man sich über den idealen Verkaufspreis Gedanken machen. Setzt man den Preis zu hoch an, werden die Interessenten schon von vornherein abspringen und sich nicht für das Haus beziehungsweise die Wohnung interessieren. Für die Immobilie kann dann entweder nie oder erst nach mehreren Jahren ein Käufer gefunden werden.

Wichtig für den Verkaufspreis ist auch immer der Zustand der Immobilie. Ein Haus, was sanierungsbedürftig ist, lässt sich entsprechend schwieriger verkaufen. Oftmals werden Käufer schon von reparaturbedürftigen Kleinigkeiten abgeschreckt. Den genauen Wert eines Hauses kann man mit einem Sachverständigen oder sonstigen Fachmann ermitteln. Die vorliegenden Umstände werden dabei entsprechend berücksichtigt.


Unterlagen bereithalten
Käufer interessieren sich vor allem für die genauen Merkmale und zukünftigen Kosten einer Immobilie. Besonders wichtig ist hierbei, dass unbedingt der Grundriss, Lageplan vom Grundstück und ein Grundbuchauszug bereitgestellt werden kann.

Unter bestimmten Bedingungen müssen Verkäufer zusätzlich einen Energiepass vorlegen können.

Damit zukünftige Nebenkosten von dem Käufer eingeschätzt werden können, sollte man als Verkäufer wissen, wie hoch diese in etwa sind. Zu den Nebenkosten zählen zum Beispiel Steuern, Heizkosten, Strom und Beiträge zur Gebäudeversicherung.

Bei einem Wohnungsverkauf sollte man noch die folgenden Unterlagen bereitstellen können:

  • Teilungserklärung
  • Wohngeldabrechnung
  • Wirtschaftsplan
  • Versammlungsprotokolle
  • Mietverträge



Professionelles Exposé
In der Überschrift sollten bereits die typischen Merkmale vorhanden sein. Wenn das Haus ohne Makler verkauft wird, sollte das auch in der Überschrift ("provisionsfrei" oder "ohne Makler") vermerkt werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzeige von den Interessenten aufgerufen wird.

Wenn man viele Interessenten bei dem Hausverkauf gewinnen möchte, muss man das Exposé ansprechend gestalten und gute Informationen zur Verfügung stellen. Dazu gehören unter anderem die Ausstattung und die Bauweise der Immobilie. Welche Heizungsanlage besitzt das Haus? Wie ist die Küche oder das Bad ausgestattet? Wie ist die Ausstattung der Außenwände, Fußböden und Fenster? Ist ein Balkon oder Wintergarten vorhanden?

Der Marktwert einer Immobilie kann stark von der Umgebung abhängig sein. So werden eher Häuser und Wohnungen gekauft, die in einer guten Infrastruktur liegen. Als Verkäufer sollte man daher die wichtigsten Einrichtungen und Anbindungen in der Umgebung erwähnen. Dazu zählen zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Sportvereine, Kindergärten und Schulen.

Zu den Tipps beim Exposé zählt auch, dass man versuchen sollte, die Interessenten emotional zu erfassen. Das heißt, dass man auch persönliche Dinge mit aufzählt, die man mit dem Haus oder Grundstück verbindet. Welche schönen Erinnerungen hat man mit dem Haus gemacht? Wie kann man den Garten im Sommer nutzen?


Reizvolle Bilder
Wenn man eine Immobilienanzeige schaltet, benötigt man schöne Bilder, die einen guten Einblick in das Objekt wiedergeben können. Auf den Bildern sollte daher mindestens das Außengebäude, das Grundstück und Teile aus dem Wohnraum (Küche/Bad) vorhanden sein.

Durch die Schaltung von gekonnten Bildern ist das Inserat ansehnlicher und faszinierender. Mögliche Käufer können so einen Vorgeschmack auf das Haus oder die Wohnung bekommen. Daneben spart man als Verkäufer Zeit, da sich nicht alle Interessenten melden, sofern sie schon auf den Bildern erkennen können, dass das Haus für sie nicht in Frage kommt.


Laufzeit der Anzeige
Wenn man das Haus privat verkaufen möchte, sollte man nicht davon ausgehen, dass der Verkauf innerhalb sehr kurzer Zeit durchgeführt wird. Bevor sich ein wirklicher Käufer findet, können Monate vergehen. Aus diesem Grund sollte man eine Laufzeit von mindestens drei Monaten buchen. Zusätzlich kann man dabei im Vergleich zu einer einmonatigen Buchung Geld einsparen.

Für Häuser, die eher in einem schlechten Zustand oder renovierungsbedürftig sind, kann der Verkauf länger dauern, da die Nachfrage hier eher gering ist. In solchen Fällen lohnt sich oft eine Anzeigenschaltung mit einer Laufzeit von sechs Monaten. Hier bekommt man dann zusätzlich einen Rabatt im Vergleich zu kurzlaufenden Anzeigen.


Achtsamkeit bei Interessenten
Als privater Verkäufer sollte man möglichst alle wichtigen Tipps beachten, die einem zur Verfügung gestellt werden, um Gefahren und Rechtsfallen zu vermeiden. Insbesondere sollte man auch bei interessierten Käufern vorsichtig sein. Betrüger leugnen häufig Interesse und sind letztendlich nur an einer schnellen Abzocke interessiert.

Bei einem Hausverkauf sollte man daher auf keinen Fall auf Käufer eingehen, die ihre Identität verschleiern, unseriöse Abwicklungen vorschlagen oder nicht persönlich zu einer Besichtigung kommen können. Auch sobald ein Käufer das Haus direkt kaufen möchte, ohne es jemals gesehen zu haben, sollte einem den Anlass geben, skeptisch zu sein.

Bei folgenden Vorfällen sollte man vorsichtig sein:

  • Identität wird nicht preisgegeben
  • Käufer ist im Ausland und kann nicht persönlich erscheinen
  • Verkäufer soll eine Anzahlung leisten
  • Interessent will ohne Besichtigungstermin sofort kaufen



Verkaufsschild vor Ort
Um Käufer direkt vor Ort anzuwerben, kann man neben der Immobilienanzeige noch Verkaufsschilder vor dem Grundstück oder am Eingangstor aufstellen, die auf den Hausverkauf aufmerksam machen. Durch diese zusätzliche Marketingmaßnahme werden mögliche Käufer in der Umgebung auf die Immobilie hingewiesen, die beispielsweise über einen Umzug innerhalb der Stadt nachdenken.

Ein Verkaufsschild sollte demnach mit dem Hinweis "Haus zu verkaufen" und einer Telefonnummer oder E-Mail vermerkt sein, damit der mögliche Abnehmer den Kontakt aufnehmen kann. Je größer das Schild ist, desto eher werden Passanten darauf aufmerksam gemacht.


Organisierte Besichtigungstermine
Bevor die ersten Besichtigungstermine stattfinden, sollte man das Haus aufräumen und ansehnlich herstellen. Stark renovierungsbedürftige Immobilien machen auf Käufer einen eher abschreckenden Eindruck. In manchen Fällen macht es daher auch Sinn, das Haus oder die Wohnung vorher auszubessern, damit die Immobilie letztendlich auch verkauft werden kann.

Um Zeit zu sparen, sollten Besichtigungstermine so gelegt werden, dass mehrere Personen an einem Tag zu einer bestimmten Uhrzeit anwesend sein und somit die Besichtigung machen können. Je mehr Interessenten sich für das Haus interessieren, desto größer sollte das Zeitfenster sein. Der Vorteil hierbei ist die große Zeitersparnis für den Verkäufer. Nebenbei können auch die wichtigen Fragen im großen Rahmen geklärt werden.

Der Nachteil dabei ist, dass mehrere Personen das Haus ungeprüft betreten. Bei einer großen Anzahl von Interessenten verliert man schnell den Überblick und es ist nicht mehr möglich, den Termin zu koordinieren beziehungsweise auf persönliche Gegenstände achtzugeben. Als Alternative kann man einzelne Besichtigungstermine vereinbaren, bei denen nur sehr wenige Interessenten eingeladen werden. Bei einem Immobilienverkauf mit einem Makler werden die Interessenten sogar nahezu immer vor einem Besichtigungstermin geprüft, damit nicht jede willkürliche Person das Haus betreten kann.

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