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Welche Kosten entstehen bei einem Hausverkauf?

Häufige Fragen

Bei dem Verkauf eines Hauses fallen entscheidende Kosten an, die von dem Käufer oder dem Verkäufer bezahlt werden müssen. Nach einer vorherigen Einigung ist es auch möglich, dass die Kosten von beiden Seiten geteilt werden.


Notarkosten
Für den Hausverkauf muss eine beglaubigte Urkunde von einem Notar angefertigt werden, damit das Eigentum rechtmäßig auf den Käufer übergeht. Die Kosten für einen Notar trägt in der Regel der Käufer. Wenn es trotz Beauftragung des Notars letztendlich nicht zu einem Abschluss des Kaufvertrages kommt, fallen die Aufwendungen zu Lasten des Auftraggebers an. Als Verkäufer einer Immobilie sollte man daher dem Käufer die Beschaffung eines Notars überlassen. Sollte er dann letztendlich doch noch von dem Kauf abspringen, muss er wenigstens für die entstandenen Gebühren aufkommen.

Die Höhe der Kosten für einen Notar liegt bei etwa 1,6 Prozent des Verkaufspreises. Die Notargebühren sind an gesetzlichen Regulierungen gebunden und in der Kostenordnung der Notare festgelegt. Vergünstigungen oder gar höhere Gebührensätze sind aus diesem Grund nicht möglich.


Maklergebühren
Wer sein Haus verkaufen möchte, kann dafür einen Immobilienmakler beauftragen. Der Makler übernimmt dann den Verkauf mit sämtlichen dazugehörenden Dienstleistungen. Die anfallende Maklerprovision kann mit verschiedenen Varianten und Kostenverteilung beglichen werden.

Die Höhe der Maklergebühren liegt meistens zwischen 3 und 6 Prozent des Verkaufspreises. Es können allerdings auch abweichende Vereinbarungen getroffen werden, wodurch der Verkäufer diese Gebühren zum Beispiel gar nicht oder nur teilweise erbringen muss.


Grunderwerbsteuer
Bei einem Hauskauf fällt nahezu immer die Grunderwerbsteuer an. Im Normalfall muss der Käufer die Kosten hierfür tragen. Die Steuer muss allerdings nicht entrichtet werden, wenn zum Beispiel die Immobilie geerbt, geschenkt oder von dem Ehegatten gekauft wurde. Dabei sind die finanziellen Amtsverpflichtungen beispielsweise über die Schenkungs- oder Erbsteuer abgegolten.

Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist in fast jedem Bundesland unterschiedlich. Sie liegt prinzipiell zwischen 3,5 und 5 Prozent des Kaufpreises. Ausschlaggebend ist daher der genaue Standort der gekauften Immobilie.


Werbekosten
Werbekosten fallen bei einem Hausverkauf an, wenn man bestimmte Maßnahmen für die Vermarktung durchführt, um das Angebot öffentlich zu machen und dadurch Käufer zu gewinnen. Bei der Höhe sind bewusst keine Grenzen gesetzt, da man grundlegend solche Werbung nutzen sollte, die für einen verheißungsvollen Immobilienverkauf sinnvoll sind.

Wenn man das Haus privat verkaufen möchte, muss man die Werbekosten selber tragen und kann das entsprechende Budget gut überlegt festlegen, um einen günstigen Verkaufserfolg zu erzielen.

Bei dem Verkauf des Hauses mit einem Immobilienmakler werden die Kosten hierfür ohne Einschränkungen übernommen. Der Verkäufer muss also für die Vermarktung nicht in Vorleistung gehen und trägt somit kein eigenes finanzielles Risiko.

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